Qualität in der Grundfähigkeits-Vorsorge

Der Markt der Grundfähigkeits-Tarife ist von der Zahl der Anbieter her noch überschaubar, wächst aber stetig. Und das zu Recht! Die Absicherung von Grundfähigkeiten wird für viele Zielgruppen mehr und mehr der elementare Vorsorge-Baustein, um im Fall der Fälle die finanzielle Eigenständigkeit zu sichern. Doch woran kann man beim Blick auf den Markt Qualität festmachen?“

Es gibt natürlich immer mehrere Ansätze, die man bei der Betrachtung der derzeitigen Tarifwelt am Markt verfolgen kann. Schauen wir sie uns einmal kurz genauer an:

 

  1.  Die reine Preisbetrachtung: Wenn Sie für einen potenziellen Kunden das Geburtsdatum, den Beruf, die gewünschte Grundfähigkeitsrente und Laufzeit in
    ein Vergleichsprogramm eingeben und auf „Enter“ drücken, erhalten Sie eine überschaubare Zahl von Anbietern – diese jedoch mit teils mehreren Tarifpaketen. Wenn man jetzt einfach nach der Beitragshöhe sortiert, könnte schnell der Eindruck entstehen, dass der günstigste und „beste“ Anbieter an erster Position steht – doch ist das wirklich zutreffend? Schon auf den ersten Blick wird deutlich, dass wohl teilweise sehr unterschiedliche Leistungsumfänge angeboten werden! Die Annahme, dass weniger Leistung auch meistens weniger kostet, trifft auch hier zu. Daher müssen wir eine weitere Betrachtungsweise
    einfließen lassen.
  2. Die quantitative Betrachtung: Beim genaueren Blick in die Angebote einzelner Anbieter bestätigt sich die eben beschriebene Vermutung, dass es deutlich unterschiedliche Leistungspakete geben muss! Während einige Tarife z. B. 17 oder 19 Grundfähigkeiten versichern, hat mancher Versicherer lediglich 9 oder 11 Leistungsauslöser definiert. Es spricht nichts dagegen, unterschiedliche Pakete zu definieren, – die wirklich elementaren und wichtigen Grundfähigkeiten sollten aber aus Kunden- und Beratersicht selbstverständlich stets enthalten sein. Nicht, dass es im Leistungsfall zu einer bösen Überraschung kommt, weil genau der „eine“ Leistungsauslöser nicht versichert war! Interessant ist aber ja vor allem auch, wie die einzelnen Grundfähigkeiten von der Definition her beschrieben sind. Ein Blick in die Bedingungen ist daher unumgänglich.
  3. Die qualitative Betrachtung: „Gehen“ ist für viele eine der elementarsten Grundfähigkeiten, die uns sowohl im Privat- wie auch im Arbeitsleben permanent begleitet. Daher betrachten wir einmal die Definition des Leistungsauslösers, nicht mehr gehen zu können. Es gibt Anbieter, die gemäß Bedingungen – natürlich bei Vorliegen einer entsprechenden Diagnose oder eines Befundes – leisten, wenn die versicherte Person nicht mehr in der Lage ist, „eine“ Strecke von 200 Metern gehend zurückzulegen. Andere leisten, wenn „keine“ Strecke von 400 Metern gegangen werden kann. Der Profi sieht: Die längere Distanz ist für den Kunden natürlich vorteilhafter, weil es ja darum geht, dass man es „nicht mehr“ schaffen können „muss“. Diese Unterschiede mit massiver Wirkung sind keine Einzelfälle und man erkennt, dass eine genaue Überprüfung der Bedingung nicht nur sehr sinnvoll, sondern zwingend erforderlich ist.

Fazit: Die einzig zielführende Betrachtungsweise bei der Vielzahl von Anbietern ist die qualitative Betrachtung der Bedingungen. Vor allem in Zeiten von IDD sind dem Kunden die optimalen Lösungen anzubieten und die Lösung kann nicht „optimal“ sein, wenn zugunsten einer Top-Position in einem Preisvergleich wichtige Grundfähigkeiten einfach „weggelassen“ werden oder nur über zusätzliche „Häkchen“ dazu gebucht werden könnten. Denn im Ernstfall kann auch der Vermittler der Leidtragende sein, wenn das berühmte „Häkchen“ vergessen wurde.

Swiss Life Vitalschutz

Diese und weitere Punkte wurden bei der Konzeption des Tarifs „Swiss Life Vitalschutz“ gemeinsam mit Vermittlern erörtert und umgesetzt. Das Ergebnis sind drei hochwertige Leistungspakete mit 15 (Swiss Life Vitalschutz), 17 (Swiss Life Vitalschutz Komfort) und 19 (Swiss Life Vitalschutz Premium) Leistungsauslösern. Alle drei Varianten können mit den bekannten Zusatz-Optionen wie den „care“-Optionen, der Pflege-Anschluss-Option und auch der „Schwere-Krankheiten-Option“ kombiniert werden. Mit unserer Idee und Umsetzung der Grundfähigkeitsvorsorge wurde die Palette der Tarife zur Arbeitskraftsicherung sinnvoll ergänzt, womit völlig neue Zielgruppen hinzugewonnen werden können.

Gerne informieren wir Sie bezüglich der zielgruppengerechten Lösungen im Rahmen des „Swiss Life Vitalschutzes“ und den dazugehörigen Qualitäts-Highlights!